Hosts, Clients und Server
Eine MCP-fähige Anwendung fungiert als Host. Clients stellen Verbindungen zu MCP-Servern her. Diese Server können Ressourcen, Prompts oder ausführbare Tools anbieten. Die offizielle Spezifikation verwendet JSON-RPC und definiert Aushandlung und Lebenszyklus der Verbindung.
Ressourcen und Tools unterscheiden
Ressourcen liefern Kontext, beispielsweise Dokumente oder Datensätze. Tools erlauben Aktionen oder gezielte Abfragen. Ein System sollte offen anzeigen, welche Quelle gelesen oder welches Werkzeug verwendet wird.
Sicherheit bleibt Aufgabe der Anwendung
MCP kann eine Schnittstelle vereinheitlichen, entscheidet aber nicht automatisch, wer welche Daten sehen darf. Authentifizierung, Autorisierung, Mandantentrennung, Eingabeprüfung und Bestätigung kritischer Aktionen bleiben erforderlich.
Wann MCP sinnvoll ist
Der Standard ist interessant, wenn mehrere AI-Clients dieselben Unternehmenswerkzeuge nutzen sollen oder Integrationen austauschbar bleiben müssen. Für eine einzelne kleine Funktion kann eine direkte API einfacher sein.
Weiterentwicklung 2026
Die MCP-Roadmap legt den Fokus unter anderem auf sichere Unternehmensidentität, HTTP-Transporte und agentische Kommunikationsbausteine. Unternehmen sollten deshalb Versionen festhalten und Integrationen regelmäßig gegen aktuelle Spezifikationen prüfen.
Quelle: MCP Blog – aktuelle Roadmap.
Hinweis: Inhalte zu Datenschutz und EU AI Act dienen der allgemeinen Orientierung und sind keine Rechtsberatung.

